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Virginia-Tabak

Der Virginische Tabak ist aus einer Kreuzung von Nicotiana sylvestris und Nicotiana tomentosiformis entstanden. Der lateinische Name für diese Tabakart lautet Nicotiana tabacum. Die Art gehört zu den Nachtschattengewächsen, wie alle Tabaksorten und genetisch besitzt der Virginia Tabak vier komplette Chromosomensätze. Lachse sind zum Beispiel auch tetraploid, so wird es genannte, wenn vier Chromosomensätze vorhanden sind. Bei den Sorten des Virginia-Tabaks handelt es sich um einjährige Pflanzen. Annuelle Pflanzen sterben nach einem  Jahr ab. Die Vegetationsperiode kann durch natürlich Umwelteinflüsse wie zum Beispiel Frost oder Trockenheit begrenzt sein. Die Pflanze wird zwischen einem und drei Meter groß und die Pflanze ist klebrig behaart. Die Stängel der Art sind etwas verzweigt und recht dick. Die Blätter sind meistens eiförmig oder elliptisch. Die Blüten wachsen an 5 bis 15 Millimeter langen Stielen. Die Pflanzen sind recht wind- und krankheitsanfällig.

Ursprünglich stammt der Tabak aus dem westlichen Südamerika, er wurde aber recht schnell in Mittelamerika und Mexiko eingeführt. Im Folgenden möchten wir Ihnen die beliebtesten Sorten der Tabakart vorstellen.

Virginia Gold

Die Virginia Gold-Sorte hat eine lange Geschichte hinter sich. Bereits in den dreißiger Jahren wurde sie gezüchtet und angebaut. Die Pflanze ist nicht sehr widerstandsfähig, dafür aber vom Nikotingehalt etwas milder.  Die Sorte ist recht ertragsreich und die Pflanze wächst sehr hoch.

Virginia Golta

Die Sorte Virginia Golta ist besonders ertragreich und die Pflanze wächst sehr hoch. Die Pflanze wächst sehr schnell und die Blätter sind recht groß und breit. Die Tabakpflanze blüht allerdings erst recht spät.

Virginia Helena

Die Sorte wächst besonders gut in mitteleuropäischen Gärten und die Pflanze trägt eine Vielzahl von Samen mit sich. Natürlich nur, wenn man die Blüte nicht vorher kappt, damit man die Tabakblätter ernten kann. Wie die Adonis-Tabaksorte ist der Nikotingehalt eher gering, dafür ist sie sehr ertragsreich und recht resistent. Die Sorte hat einen leichten Rauchgeschmack und wird meist mit einer Burley- oder Orientsorte kombiniert.