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Infos zu Pöschl, Schmalzler und Co

Sternecker Sorten

Im Jahre 1900 von Ludwig Sternecker gegründet, wird die kleine Brasiltabakfabrik heute im ‘Ein-Mann-Betrieb’ von Alfred Sternecker geführt. Hier bekommt man noch Schnupftabaksorten, die nach alter handwerklicher, bayrischer Tradition gefertigt werden.

Sternecker Echt Fresko

Jeder Schnupftabakfan, der einen echten, traditionellen Schmalzler bevorzugt, ist mit dem Sternecker Echt Fresko gut beraten. Schon seine Verpackung zeigt die Liebe des Herstellers zur Tradition, denn der Schmalzler kommt in einer klassischen Tüte zu 50 oder 100 Gramm daher, ganz schlicht und ohne Schnickschnack. Die Farbe des Tabaks ist dunkelbraun, sein Mahlgrad ist einheitlich und er klumpt nicht. Wie bei einem hervorragenden Schmalzler üblich, ist der Fresko durchschnittlich grob und hat eine eher körnige Textur. Er ist so optimal konditioniert, dass er, wie von einem echten Schmalzler gewünscht, ein wenig an den Fingern klebt. Er ist also definitiv nicht zu trocken und genauso leicht fettig, wie vom Schnupftabakkenner erwartet wird.

Beim Öffnen der Tüte entströmen kräftige Röstaromen, die eher an frisch gemahlenen Kaffee erinnern als an Schokolade. Insgesamt ist der Sternecker Echt Fresko rassig-herb, mit einem Hauch von Tabaksüße und im Ganzen einem sehr komplexen Aroma.

Kommt der Fresko dann in die Nase, spürt man zuerst die rassige Tabakwürze, die zwar herb aber doch äußerst elegant daher kommt. Die Röstaromen sind sehr markant, doch ohne dabei erdig zu sein und im Großen und Ganzen ausgesprochen harmonisch. Im weiteren Verlauf entwickelt sich ein Gefühl, welches durchaus samtig zu nennen ist. Ganz dezent im Hintergrund entwickelt sich ein Hauch von süßer Bitterschokolade bei einem sehr lang anhaltenden, ausgewogenen Duft von feiner Tabakwürze und Süße.

Bei der aromatischen Wucht dieses Schmalzlers, überrascht es einen fast, wie mild und überaus gut verträglich er doch letztendlich ist. Von der Stärke her ist der Sternecker Echt Fresko deshalb eher in der mittelstarken Sektion anzusiedeln.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass dieser, ausschließlich in Handarbeit gefertigte Schnupftabak, einer der Besten Schmalzler ist, den man in Deutschland bekommen kann. Sein hoher Mangotes-Anteil aus ausschließlich hochwertigen Rohstoffen macht ihn nahezu perfekt und jeder Schmalzlerfreund sollte ihn mindestens einmal im Leben probiert haben.

Sternecker Echt Fresko Ungefettet

Wer sich einen Schmalzlergenuss wie in der “Guten Alten Zeit” wünscht, der sollte den Sternecker Echt Fresko Ungefettet einmal ausprobieren. Vor dem Genuss kommt bei diesem Roh-Schmalzler die “Arbeit”. Genau wie vor 100 Jahren gibt man, je nach Geschmack, 15-20% Butterschmalz zu, um anschließenden ein unvergleichlich ursprüngliches Schmalzleraroma zu genießen.

Und so wird es richtig gemacht:

Vorweg ein Tipp: Immer nur so viel Schmalzler anmachen, wie man auch innerhalb weniger Tage verbrauchen kann!

- In einem Topf oder einer Pfanne ein wenig Butterschmalz erwärmen.

- Nun die gewünschte Menge des ungefetteten Fresko in eine Schüssel geben.

- Mit einem Teelöffel nach und nach das Butterschmalz zum Tabak geben und immer wieder gründlich vermengen.

- Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis die gewünschte, gleichmäßige Konsistenz erreicht ist.

- Zwischendurch immer mal wieder Probeschnupfen, bis die, für einen Selbst, richtige Mischung perfekt ist. Sollte versehentlich doch etwas zu viel Butterschmalz verwendet worden sein, einfach noch ein wenig Tabak dazugeben.

- Zum Schluss noch den fertig gemischten Schmalzler in eine Schnupftabakdose oder Steingutflasche füllen, so bleibt er für einige Tage frisch.

Hat man versehentlich doch ein wenig zu viel Tabak, für seine Schnupftabakdose angemischt, kann dieser Rest in einem luftdichten Gefäß für längere Zeit im Kühlschrank gelagert werden.

Nun steht einem Schmalzler-Genuss, wie ihn schon die Großeltern erlebt haben, nichts mehr im Wege.

Sternecker Straubinger Schmalzler

Hierbei handelt es sich um eine erlesene Tabakspezialität, die eine lange alpenländische Tradition hat. Dieser Schmalzler wird mundartlich auch als Schmai bezeichnet und wird in Handarbeit aus speziell fermentierten Brasiltabaken hergestellt. Den Namen Schmalzler verdankt er seiner feuchten und etwas fettigen Konsistenz. Der Straubinger Schmalzler verbreitet sein butterweiches Aroma in der Nase, ohne im Hals zu kratzen. Er kommt völlig ohne den Zusatz von ätherischen Ölen aus und kann so sein Mildes, original Tabakaroma entfalten. Fortgeschrittene Schnupftabakspezialisten können ihn durchaus in größeren Prisen genießen, ohne dass er einen Niesreiz verursacht.

Ansonsten gilt, wie bei allen Schnupftabaken aus dem Hause Sternecker, Schnupftabakdose auf, den intensiven Duft genießen und beim Schnupfen ein Gefühl erleben, wie schon die Ahnen es vor 100 Jahren hatten.