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Orient-Tabak

Im Orient werden acht Prozent der gesamten Welttabakmenge produziert. In Mitteleuropa kann man die Sorte nicht unbedingt anbauen, die Kultivierung außerhalb des Orients verlief bis jetzt eher schlecht. Die Tabakpflanzen dieser Art sind recht kleinwüchsig und erreichen eine Maximalhöhe von 40 Zentimeter. Der Boden muss reich an Nährstoffen sein. Damit ist diese Art das genaue Gegenteil der Arten Burley und Virginia. Logischerweise sind bei der geringen Wuchshöhe auch die Tabakblätter recht klein. Typischerweise wird diese Tabakart über einen Zeitraum von bis zu 21 Tagen an der Sonne getrocknet.

Der Tabak ist meistens recht süß und weist nur einen geringen Nikotingehalt auf. Die Ernte des Tabaks erfolgt nicht maschinell sondern per Hand und das macht den Tabak recht teuer.

Orient Basmas

Der Orient Basmas wird bevorzugt in Griechenland angebaut und gilt auch als König des Orienttabaks. Der Tabak weist einen sehr geringen Nikotingehalt auf und ist nicht besonders resistent gegen Krankheiten. Die Blätter sind kleinblättrig und vom Geschmack her leicht süßlich. Der Tabak lässt sich problemlos an einem Hang oder einem kargen Boden anbauen.

Smyrna Orient

Die Pflanze wird nicht so hoch und stammt ursprünglich aus Izmir und der Tabak ist sehr aromatisch. Smyrna Orient ist allerdings nicht sehr resistent und der Ertrag ist auch nicht so ausgiebig. Der Nikotingehalt ist mild. Wie es der Name schon vermuten lässt gehört die Sorte zu den Orienttabaken.

Samsoun Orient

Der Sorte sagt man nach, dass Sie die beste der Orienttabake sei. Der Nikotingehalt und der Ertrag sind recht hoch, allerdings ist die Pflanze wie seine Verwandten nicht sehr widerstandsfähig. Geschmacklich ist die Sorte süßlich und frisch. Die Pflanze kann auch auf nährstoffarmen Böden angebaut werden und erreicht dabei eine Höhe von bis zu 150 Zentimeter. Die Blätter sind mit Ölen durchsetzt und das sorgt dafür, dass der Abbrand recht langsam von statten geht.