Schnupftabak-Sorten

Die Welt des Schnupftabaks ist stets im Wandel, bietet seinem Konsumenten aber auch viele Traditionen. Längst ist das Schnupfen von Tabak nicht nur etwas für ältere Herren im Sessel, die vor dem Kamin sitzen und über die Welt philosophieren. Schnupftabak wird auch immer öfter von den jüngeren Generationen konsumiert. Dafür hält die Industrie eine riesen Auswahl an Sorten bereit.

Tradition: Ja. Veraltet: Nein

Die Geschichte der Snuffs ist sehr lang und gerade zur Zeit der Industrialisierung wurden hervorragende Sorten kreiert. Natürlich wurden auch schon davor exzellente Snuffs hergestellt. Im 17. Jahrhundert wurde der berühmte Kendal Brown Snuff  entwickelt und begeistert noch heute wie damals die Massen. Aber auch das deutsche und mittlerweile zum Weltkonzern avancierte Unternehmen Pöschl kann mit seinen Sorten auf eine lange Geschichte zurück blicken. Der wohl berühmteste Menthol-Snuff überhaupt stammt aus diesem Hause und heißt „Gletscherprise“. Aber auch das am 31. Januar 1733 gegründete Unternehmen Bernard hat mit seinen „Schmalzlerfranzl“ die Geschichte des Schnupftabaks maßgeblich geprägt. Der leicht feuchte Schmalzler gehört zu den Kassenschlagern schlecht hin und gilt bei den Kennern als der Klassiker unter den Schmalzlern.

Wenn man von Tradition spricht, dann dürfen die Sorten der Unternehmen Wilsons of Sharrow und Mc Chrystal nicht fehlen. Der Wilsons Best SP wird wegen seiner einzigartigen Kombination aus Rose und Lavendel besonders gerne konsumiert. Dadurch, dass er auch nicht so reich an Nikotin ist, wird er auch gerne von Anfängern und Nichtrauchern eingenommen.